Music Monday – Rückblick: Die 5 besten Alben 2017

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und wir schauen noch einmal genauer hin. Was hatte der Musikmarkt dieses Jahr Feines zu bieten? Wenn ihr auf der Suche nach den letzten Weihnachtsgeschenken seid und ein bisschen Liebe in Form von Musik verschenken wollt, haben wir hier genau das Richtige für euch. Unsere 5 liebsten Alben des Jahres!

Ibeyi – Ash

Im September dieses Jahres veröffentlichten Ibeyi ihr zweites Studioalbum »Ash«, welches neben aufregenden Features (Kamasi Waschington, Chilly Gonzales), durch erdnahe und Genre-übergreifende Balladen überzeugt. Wir hören fragile Popmusik, die durch multikulturelle Elemente und einer Message mit feministischem Mehrwert begeistert. Wer neugierig geworden ist, checkt am besten einmal die neue »Force Is Female«-Kampagne für den NIKE Air Force 1 07 Premium. Dort umschreiben die beiden Zwillingsgeschwister ihre Vorstellung einer starken, feministischen Frau und erklären, woher sie ihre eigene Kraft beziehen.

Sevdaliza – Ison

Für uns ist die völlig unterschätzte Künstlerin schon längst die unumstrittene Goddess der abstrakten R’n’B- und Soulmusik. Die Niederländerin mit den iranischen Wurzeln trägt oftmals nur ihre eigene Haut als Kleidung und proklamiert Selbstliebe und die Annahme seiner menschlichen, gegebenen Hülle. Musikalisch ist sie vergleichbar visionärisch unterwegs und präsentiert fette Beats zu fragilen Neo-Soul-Songs mit emotionaler Tiefe.

Willow Smith – The 1st

Berühmte Eltern hin oder her, Talent kann man nicht faken. Und wer mit 13 Jahren mal eben ein derartiges Indiealbum schreibt und singt, der hat ohne Frage großen Respekt als Musiker und Songwriter verdient. Wir lieben die authentischen Texte und Arrangements, der gerade einmal 17 Jahre alten Künstlerin. Hut ab!

Amber Mark – 3:33 AM

Das komplette Projekt »3:33AM« entsteht aus dem Schmerz, den Amber durch den Verlust ihrer Mutter erfährt und erleiden muss. Aus großen Gefühlen entsteht meist die wahrhaftigste und großartigste Kunst. Leider werden diese Inspirationsquellen von Musikern oft in ihrem eigenen Leid gefunden, so dass aus Depression und Schmerz wunderschöne Melodien, Lyrics und eine riesen Portion Wahrhaftigkeit entstehen. Für uns ist Amber jedenfalls DER Geheimtipp des Jahres und wir hoffen, dass sie sich thematisch bald schöneren Dingen mit ihrer Musik widmen kann.

Kelela – Take Me Apart

Hype Alarm! Kelela mauserte sich dieses Jahr durch ihren Longplayer »Take Me Apart« vom Geheimtipp zur absoluten Überfliegerin. Auch wenn die Single »LMK« mit Abstand der prägnanteste Track des Albums bleibt, freuen wir uns über 14 solide R’n’B-Hymnen. Wer genau hingeschaut hat, wird sie sicherlich auch neben Solange und Kindness in der neuen All-Denim-Promotion für Calvin Klein entdeckt haben.